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Chenonceaux 1515 - 1522

auf den Pfeilern einer ehemaligen Mühle über dem Cher gebaut


Unser Repertoire umfaßt einen Teil der konzertanten Jagdmusik des 18. bis 20. Jahrhunderts. Viele dieser Kompositionen haben ihren Ursprung in der höfischen Jagd der französischen Königs- und Adelsgeschlechter und wurden später, lange nach dem Untergang der Aristokratie in Frankreich, arrangiert und aufgeschrieben.

Entsprechend blumig klingen die Übersetzungen der französischen Titel wie etwa "Die Hochzeit des Jägers", "Das Fest auf dem Schloß", "Erinnerung an die Bretagne" oder "Der Tod des Roland" (von Roncevaux). Die vorherrschenden Motive dieser Musik sind die Jagden zu Pferde auf den Rothirsch und gesellschaftliche Ereignisse und Feste auf den Schlössern und Herrensitzen zwischen Versailles, Blois und Chenonceaux.

Chambord 1519 - 1529

das wohl eindrucksvollste unter den Schlössern des Loiretals

Auch die verschiedenen Überlieferungen der "Grande Messe de Saint-Hubert" sind zentraler Bestandteil traditioneller Jagdmusik. Die Chöre und Fanfaren der Hubertusmesse sind vor etwa 200 Jahren aus alten Jagdsignalen entstanden und immer wieder ergänzt und erneuert worden. Die liturgischen Titel sind entsprechend vielseitig gegliedert in forciert geblasene 6/8 Takte, die an den Galopp der jagenden Pferde erinnern, aber auch innig vorgetragene lyrische Abschnitte deren leise Harmonien die Ehrfurcht vor der Natur als Gottes Schöpfung ausdrücken.

Chaumont-sur-Loire

zwischen 1465 und 1510 erbaut

Die meisten Titel unseres Repertoires wurden für Parforcehörner komponiert, einige weitere für den Vortrag auf Naturhörnern gezielt ausgewählt. Dabei werden die Eigenheiten der Hörner berücksichtigt, und deren musikalische Möglichkeiten in vollem Umfang genutzt. So klingt die "musica antiqua da caccia" im Kontrast zwischen den rauhen Tönen der reitenden Jagd und der leisen Demut des Heiligen Hubertus beim Anblick des Kreuzes über dem geweihten Hirsch.


2010, Dr. Michael Welsch, Ensemble musica antiqua da caccia